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Robsail ist auf der WRSC/IRSC 2010!

World Robotic Sailing Championship / International Robotics Sailing Conference in Kingston Ontario, Kanada

Auf dieser Seite finden sie aktuelle Berichte Fotos und Neuigkeiten des Robsail-Teams aus Kanada.

12.06.2010 - Fazit:

Neun Boote sind angetreten und drei Teams haben Trophäen mit nach Hause nehmen dürfen. Das Team aus Österreich konnte mit 3-5 Jahren Erfahrung auftrumpfen und war mit 4 Trophäen die erfolgreichste Mannschaft. Gefolgt von der USNA mit 3 Trophäen, die jedes Jahr Boote bauen und optimieren. Und dann waren da schließlich noch die Newcomer mit gerade mal einem einem Jahr Erfahrung ;) Wir durften die Trophäe für "Best Navigation" mit nach Hause bringen. Und was will man mehr als Informatiker. Wir sind sehr zufrieden mit uns und unseren kleinen tapferen Booten, die sich sehr gut geschlagen haben. Wir hatten auch den Eindruck, dass wir uns einen Namen machen konnten bei den anderen Teams. Sie wissen nun, dass es uns gibt. Alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht, wir konnten mit den anderen Teams viele Ideen austauschen, konnten Erfahrungen sammeln und haben neue Bekanntschaften zu den anderen Universitäten geschlossen. Wir hoffen, dass wir bis zum nächsten Jahr weitere interessierte Studenten und einige Sponsoren finden können, die uns dabei unterstützen an diese Erfolgserie anzuknüpfen. Dann haben wir sogar die Chance auf einen Sieg im nächsten Jahr, wo auch immer der Wettbewerb stattfinden wird...

Auf diesem Weg wollen wir noch allen Leuten Dank aussprechen, die uns so tatkräftig unterstützt haben: Professor Alexander Schlaefer, der den Glauben an unser Team nicht nicht aufgegeben hat und ohne den die Teilnahme an der WRSC nicht möglich gewesen wäre. Zudem danken wir dem Verein der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität zu Lübeck und dem Studierendenparlament der Uni für die finanzielle Reiseunterstützung. Wir danken auch Ralf Bruder für die Zeit und die tatkräftige Hilfe vor Ort und in den Wochen vor dem Wettbewerb. Ein großer Dank geht auch an Cornelia Rieckhoff für die Hilfe bei der Organisation der Reise.

Trophy Flag


11.06.2010 - Gewinner der Herzen!

Ein Hallo in die alte Welt,
Wir haben den letzten Wettbewerbstag nun auch mehr oder weniger heile überstanden. Die Wetterverhältnisse waren mal wieder nicht auf unserer Seite. Gegen Mittag hatte der Wind wieder Geschwindigkeiten von 16 Knoten erreicht. Es haben zwar alle Boote tapfer versucht anzutreten, aber die meisten haben ziemlich schnell aufgegeben (außer natürlich die Östereicher mit ihren 4 Metern). Die Waliser wurden immerzu abgetrieben und unsere Pi-Mal-Daumen macht auch nicht gerade vorhersehbare Dinge. Aber trotzdem haben wir uns nicht entmutigen lassen und haben ein Extrem-Test nach dem anderen gemacht. Als die kleine dann startklar war und zu Wasser gelassen wurde, sah es auch kurzzeitig sehr gut aus. Immer strikt auf die erste Boje zu. Allerdings war die Welle dann doch zu stark, die Felsen zu dicht und das Boot zu klein (Resultat ist in den Bildern zu sehen). Aber nichts was sich zu Hause nicht wieder kitten ließe. Und es heißt ja schließlich „Lübeck kämpft für seine Uni“ oder? ;) und das haben wir getan – bis zum letzten.

Neue Fotos in der Gallerie:

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10.06.2010 - Hallo Ihr,

Das Wetter ist hier aber gut launisch. Gestern strahlender Sonnenschein und Flaute (zumindest Vormittags) und heute Regen, kalt und stürmisch. Vormittags ging es mit den Fleet-Races (ursprünglich Match-Races) los. Aufgrund von ein paar technischen Problemen mussten wir das erste Rennen leider abbrechen. Beim zweiten Rennen waren die Wellen dann so hoch und der Wind so stark, dass wir das kleine Boot nicht mehr reinwerfen konnten. Die Pi-Mal-Daumen ist beim zweiten Rennen dann zumindest semiautonom angetreten. Sie hat dann tapfer fast 3 Bojen umrundet, bevor der Wasserstand im Boot etwas zu hoch wurde. Von geplanten 4 Rennen wurden dann auch nur 2 gefahren, weil das Wetter dann doch nicht so ganz mitgespielt hat. Die Wellen waren aber auch fies. Der eine Trimaran lag sogar auf der Seite. Mal sehen ob das Wetter morgen besser wird. (Uns ist übrigens gerade aufgefallen, dass wir hier 7 Laptops für 5 Leute haben… schon irgendwie krank). Heute nachmittag waren dann noch die Vorträge der Konferenz.

Jetzt sitzen wir wie immer in unserer Unterkunft und versuchen die verschiedensten Dinge zu erledigen.

Bis dann
Grüße an alle vom ganzen Team

Neue Fotos in der Gallerie:

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09.06.2010 - And the winner is…

Hello again,

wir haben es heute bereits um 20:00 ins Hotel geschafft! Und sind guter Hoffnungen, dass wir es sogar vor Mitternacht ins Bett schaffen könnten. Aber das haben wir uns auch ganz gut verdient! Heute um 9:00 ging es wieder los mit dem ersten richtigen Wettbewerb: „Navigation Test“. Die Aufgabe bestand darin, von der Startlinie aus eine Boje zu umrunden und dann zurück zur Startlinie zu kommen um dort durch 2 Bojen von gerade mal 3 Meter Abstand zu navigieren. Diese 3 Meter entsprechen mit einem GPS von 5 Metern Genauigkeit auf dem Boot einem Nadelöhr. Wir waren gleich morgens als erstes Team dran, nachdem das RMC Team aus Kanada gleich vor der Startlinie aufgeben musste. Unser großes Boot („Pi-mal-Daumen“) hat dann auch tapfer auf den ersten Punkt zugesteuert. Allerdings mussten wir bei einer Windstärke von ungefähr 0 dann doch zu geben, dass man sich vielleicht gut in der Wasseroberfläche spiegeln kann, aber schlechter segeln. Nachdem das Boot 10 Minuten auf einem Fleck frestsaß, mussten wir leider abbrechen. Auch die nächsten Teams hatten mit der Windstille und/oder ungenauen GPS Angaben zu kämpfen. Nach einem weiteren Versuch, der leider wegen technischen Schwierigkeiten abgebrochen werden musste, war unser großes Boot erst mal raus.

Die Österreicher mit ihrem Boot von 4 Metern waren dann die ersten, die es geschafft hatten um die Boje rumzukommen und bei der Startlinie wieder anzukommen mit guten 7 Minuten, allerdings nur durch die äußere Begrenzung des Ziels. Das konnten wir dann doch nicht ganz auf uns sitzen lassen und haben dann noch mal das kleine Boot klar gemacht. Nach den letzten Anpassungen an Code und GPS-Daten ist die kleine MicroMagic dann mit unserer Software ohne Probleme komplett die Strecke abgefahren und hat mit 5:41 Minuten die Mitte der Ziellinie getroffen. Nachdem das amerikanische Team dann auch noch die Aufgabe gemeistert hatte, allerdings mit einer schlechteren Zeit als wir, hieß es „10 Points for the Germans“. Da waren wir dann auch sehr erleichert.

Nach der Mittagspause war es dann allerdings vorbei mit dem ruhigen Wind. Die Wellen wuchsen an und waren nach kurzer Zeit höher als unser Boot… Selbst viele der größeren Boote haben sich nicht auf das Wasser rausgetraut. Aber genau für diese Situation hatten wir den schweren Kiel mitgenommen. Also ran und Wellenreiten. Muss man ja auch mal testen. Der Focksegel-Servo der Pi-Mal-Daumen hat den Wind wohl nicht ganz vertragen (R.I.P.). Aber Dank der Hilfe der lokalen Modellsegelfreunde konnten wir uns Ersatz beschaffen (…wird gerade eingebaut). Wir haben dann zwar noch paar Experimente durchgeführt, z.B. wie unser Boot mit nur einem Hauptsegel fährt, aber beim „StationKeeping“ haben wir dann die 5 Minuten-Grenze nicht knacken können. Doch da das keines der 6 angetretenen Boote geschafft hatte, waren wir mit unseren guten 3 Minuten gar nicht mal so schlecht. Abends gab es dann noch einen Burger vom Yacht-Club-Grill und dann wieder mit sonnengeröteten Gesichtern und leichter Seekrankheit (man.. so ein Steg kann schon gut schwanken… nach paar Stunden schwankt dann auch die feste Erde weiter) zurück zum Studentenheim.

Morgen geht es mit den Matchraces weiter. Wir hoffen an unsere heutigen Erfolge anknüpfen zu können.

Bis dann und gute Nacht!

Neue Fotos in der Gallerie:

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08.06.2010 - Hallo Alle zusammen,

wir sitzen mal wieder alle gemeinsam in einem Hotelzimmer, mit mindestens drei laufenden Laptops und versuchen die anfallenden Verbesserungen und Änderungen vorzunehmen. Heute haben wir schon die ersten offiziellen Veranstaltungen miterlebt. Gestern Abend haben wir uns bereits mit unserem Organisator Mark und ein paar Teams im Pub getroffen und die ersten Kontakte knüpfen können. Es scheinen sich ja bereits alle Teams untereinander zu kennen. Die Gemeinschaft der Autonomen Segler ist wohl nicht allzu groß ;). Aber wir wurden von allen Teams sehr freundlich aufgenommen.
Heute früh begann der Tag dann mit den offiziellen Vorstellungen der Boote und Teams. Es waren einige interessante Designs dabei. Bis auf das östereichische Team bestehen ja alle Teams zur 90% aus bootsbauaffinen Designern. Als Informatiker sind wir eindeutig in der Minderheit. Trotz unserer geringen Designerfahrungen wurde unser Boot und vorallem die selbst entworfene Platine positiv von der Jury aufgenommen. Zumindest konnten wir das aus den Äußerungen entnehmen ;) Vielleicht haben wir aber auch noch den einen oder anderen Studenten-Bonus. Nach den Präsentationen haben wir versucht die restlichen Stunden bis zum Abend auf dem Wasser zu verbringen.
Nachdem wir uns ein Kanu besorgt hatten, sind wir immer unserer "Pi-mal-Daumen" hinterhergepaddelt und haben uns über jeden erreichten Wegpunkt gefreut und über jede nicht so schöne Segelstellung geärgert. Doch nun wissen wir was noch getan werden muss. Aber das scheint hier normal zu sein. Die Standardantwort aller Teams auf die Frage, ob denn alles klappt war "We will see...". Es bleibt also spannend. Aber was schon recht ermutigend ist, ist die Tatsache, dass wir heute so ziemlich die einzigen waren die voll autonom getestet haben. Alle anderen hatten noch ihre Fernsteuerungen in der Hand. Also werden wir morgen mal sehen wie so der erste Wettkampf wird. Wünscht uns Glück.

gute Nacht(guten Morgen?) nach Deutschland!

Neue Fotos in der Gallerie:

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05.06.2010 - Hallo nach Deutschland,

wir sind samt Booten sicher in Kanada gelandet. Die Anreise war schon relativ lang; mit 30 Stunden von Lübeck nach Montreal. Die erste Nacht haben wir in Montreal verbracht - das Bett sah sehr freundlich aus nach zwei Tagen ohne "festen Schlaf". Heute ging es dann mit dem Mietwagen weiter nach Kingston. Den Jachthafen - Ort des großen Geschehens - haben wir bereits gefunden. Aber bei einer steifen Brise 20 Knoten und Wellen bis zur einem Meter haben wir uns noch nicht getraut die Boote zu versenken. Nun sitzen wir an einem sonnigen Nachmittag in unserem Hotel nähe Kingston und treffen die letzten Vorbereitungen und nehmen die letzten Softwareanpassungen vor.
Viele Grüße nach Deutschland

Jule, Philipp, Niko, Flo, Ralf (macht das Foto)

Das Team in Kananda

weitere Fotos befinden sich in der Gallerie unter WRSC/IRSC 2010...:

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